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Die Puhdys tickets

Die Puhdys

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Veranstaltung Veranstaltungsort Datum Preis Kauf
Die Puhdys
Hutbergbühne Kamenz
Hutbergbühne Kamenz
Kamenz
Deutschland Deutschland
Samstag 26 Mai, 2012
20:00
ab € 29,30
Die Puhdys
Klosterbuch Open Air Gelände
Klosterbuch Open Air Gelände
Leisnig / Ot Klosterbuch
Deutschland Deutschland
Freitag 08 Juni, 2012
21:00
ab € 35,00
Die Puhdys
Freilichtbühne Landsberg
Freilichtbühne Landsberg
Landsberg B Halle Saale
Deutschland Deutschland
Samstag 14 Juli, 2012
20:00
ab € 34,00
Die Puhdys
Wasserschloss Klaffenbach
Wasserschloss Klaffenbach
Chemnitz
Deutschland Deutschland
Samstag 28 Juli, 2012
21:00
ab € 32,00
Die Puhdys
Freilichtbühne
Freilichtbühne
Eberswalde
Deutschland Deutschland
Samstag 04 August, 2012
21:00
ab € 30,40
Die Puhdys
Schloss Heidecksburg
Schloss Heidecksburg
RUDOLSTADT
Deutschland Deutschland
Samstag 11 August, 2012
21:00
ab € 30,00
Die Puhdys
Petersbergplatz
Petersbergplatz
Nordhausen
Deutschland Deutschland
Samstag 25 August, 2012
21:00
ab € 29,90
Die Puhdys
Kulturetage Oldenburg
Kulturetage Oldenburg
Oldenburg
Deutschland Deutschland
Freitag 12 Oktober, 2012
19:00
ab € 38,64
Die Puhdys
Theaterhaus Stuttgart
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart
Deutschland Deutschland
Mittwoch 28 November, 2012
20:00
ab € 53,41
Die Puhdys
Neue Tonhalle
Neue Tonhalle
Villingen-Schwenningen
Deutschland Deutschland
Donnerstag 29 November, 2012
20:00
ab € 51,14
Die Puhdys
Steintor Varieté Halle
Steintor Varieté Halle
Halle-Saale
Deutschland Deutschland
Samstag 29 Dezember, 2012
20:00
ab € 35,00

Über Die Puhdys

Bandgeschichte

Vor der Wende:

Vorläufer der Gruppe war die 1965 gegründete Udo-Wendel-Combo. Aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der žUr-Besetzung Peter Meyer (Keyboards), Udo Jacob (Schlagzeug), Harry Jeske (Bassgitarre) und Dieter Hertrampf (Gitarre, Gesang) ergab sich der Gruppenname: P¦U¦H¦D¦ys. Den ersten Auftritt unter dem Namen Puhdys hatte die Band am 19. November 1969 in Freiberg. Die aktuelle Besetzung besteht aus Dieter Maschine Birr, Peter Eingehängt Meyer, Dieter Quaster Hertrampf, Peter Bimbo Rasym und Klaus Scharfschwerdt.

Stilistisch lehnte man sich zunächst an Hardrockvorbilder wie Deep Purple, Uriah Heep oder Led Zeppelin an. Mit Eigenkompositionen und Texten von Wolfgang Tilgner und Burkhard R. Lasch entwickelten sich die Puhdys zur erfolgreichsten DDR-Rockgruppe der 1970er Jahre. Erste gröβere Bekanntheit erlangten die Puhdys 1971 durch das Jugendfernsehen der DDR. Initiiert durch einen Aufruf von 150 Schülern aus einer Berufsschule in Gardelegen wurde der spätere Hit Türen öffnen sich zur Stadt im nationalen Fernsehen der DDR gezeigt. Schon im Jahr darauf wurde Geh dem Wind nicht aus dem Wege der žSchlager des Jahres.

1973 spielten die Puhdys das von Peter Gotthardt und Ulrich Plenzdorf geschriebene Lied Wenn ein Mensch lebt als Filmmusik zum Kultfilm Die Legende von Paul und Paula (unter Regie von Heiner Carow) ein. Im selben Jahr hatten sie auf den X. (10.) Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin ihren ersten Groβauftritt. 1976 traten sie beim Internationalen Liederfestival in Sopot auf. Sie waren eine der wenigen Bands, die Konzerte im westlichen Ausland geben durften. Ihren ersten Auftritt in Westdeutschland hatte die Gruppe am 9. November 1976 in der Hamburger Fabrik, dazu kamen Auftritte beim Fest der Jugend in Dortmund und West-Berlin. 1977 traten sie als erste DDR-Band im Musikladen von Radio Bremen auf. 1977 wurde Rock 'n' Roll Music, das erste englischsprachige Puhdys-Album, veröffentlicht. Es enthielt ausschlieβlich Coverversionen anglo-amerikanischer Künstler. 1979 erschien das Lied Doch die Gitter schweigen, ein Auftragswerk des DDR-Fernsehen zum Polizeiruf-110-Film Die letzte Chance. Im selben Jahr verlieβ Drummer Gunther Wosylus die Band, um einige Jahre später in den Westen zu gehen. Für ihn kam Klaus Scharfschwerdt (ex:Prinzip). In London nahmen die Puhdys 1980 ihr zweites englischsprachiges Album auf “ diesmal mit eigenen Songs wie Far From Home. 1981 gaben die Puhdys ein Konzert in der Waldbühne in West-Berlin vor 12.000 Besuchern und unternahmen eine Promotion-Tour durch die USA. 1982 erhielten sie als erste Rockband den Nationalpreis der DDR.

1984 erschien auf der LP Das Buch mit dem Titel Ich will nicht vergessen ein Lied, das gezielt das Thema Deutsche Teilung und insbesondere das Wort žDeutschland enthielt, welches im offiziellen DDR-Sprachgebrauch praktisch tabu war. Dieses Lied durfte nicht im Radio oder Fernsehen der DDR gespielt werden, wurde aber schnell unter dem eigentlich falschen Titel Denke ich an Deutschland als eine žheimliche Hymne der DDR bekannt. Durch die bundesweite Übertragung des Konzertes in Niedernhausen/Taunus vom 21. August 1987 durch RTL Plus und Tele-F.A.Z. im Kabelfernsehen gelangte die Band auch in der Bundesrepublik zu immer mehr Popularität. Zu ihrer letzten DDR-LP Neue Helden steuerte Kurt Demmler vorsichtig vorweggenommene Wende-Lyrik bei.

Kommerziell waren die Puhdys der erfolgreichste Exportartikel der DDR-Rockmusik. Ihre weltweit fast 20 Millionen verkauften Tonträger waren in der ostdeutschen Rocklandschaft einmalig. 21 Mal wurden sie durch die DDR-Jugendzeitschrift Neues Leben zur beliebtesten Rockband gewählt. Einige Alben wurden in nennenswerten Auflagen auch in Westdeutschland und anderen westlichen Ländern verkauft und brachten der DDR beachtliche Devisen ein.

Zeit der Wende bis Heute

1988/89 verabschiedete sich die Band mit einer groβen Good-Bye-Tour durch die DDR und die Bundesrepublik Deutschland, auf der sie teilweise von den Lords begleitet wurden. Das vorerst letzte Konzert gaben sie am 16. Dezember 1989 in Paderborn. Dieter Birr und Klaus Scharfschwerdt hatten in derselben Zeit am Projekt Maschine und Männer mitgewirkt. Einige dieser Produktionen wurden später auf dem Puhdys-Album Zeiten ändern sich in neuer Version veröffentlicht. Bereits 1992 kam es zur Wiedervereinigung der Band. Ihre ersten Auftritte nach der Neuformierung hatten die Puhdys auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und in Paderborn. Sie waren eine der wenigen etablierten Ostrockbands, die auch in dieser Zeit erfolgreich blieb. 1997 verlieβ Bassmann Harry Jeske aus Gesundheitsgründen die Band und wurde durch Peter Bimbo Rasym (ex-Stern Meiβen, ex-Datzu) ersetzt. Am 19. Juni 1999 wurden die Puhdys im 30. Jubiläumsjahr bei ihrem 3.000. Konzert in der ausverkauften Berliner Waldbühne von 22.000 Fans bejubelt. 2004 feierte die Band dann ihr 35-jähriges

Der letzte DDR-Innenminister und damalige Präsident des FC Hansa Rostock, Peter-Michael Diestel, bat die Puhdys 1994, eine Vereinshymne zu schreiben und aufzunehmen. FC Hansa “ Wir lieben Dich total erschien und wurde offiziell im Ostseestadion Rostock zum Start der Fuβball-Bundesligasaison 1994/95 aufgeführt. Weitere sportliche Songs erschienen 1997 (He, wir woll'n die Eisbären seh'n) für den Berliner Eishockey-Verein Eisbären, und auch dem Berliner Fuβballclub 1. FC Union wurde 2000 ein Song (Eisern Union 2000) gewidmet. Zudem schrieben sie für den SC Paderborn 07 noch die Vereinshymne (Helden geben nie auf!).

Die Puhdys schrieben während ihrer Karriere auch Werbesongs. Im August 2000 öffnete der EuroSpeedway Lausitz seine Pforten. Für diesen Tag wurde dort von den Puhdys das Lied Speed Kings offiziell uraufgeführt. Weitere Partner waren und sind unter anderen Berliner Pilsner (Was gut ist, setzt sich durch) und EWE (Was braucht man), für die die Puhdys Werbesongs schrieben und spielten. Auβerdem wirkten Dieter Birr, Dieter Hertrampf und Peter Meyer 1999 in dem Film Comeback für Freddy Baker mit Mario Adorf mit. Mittlerweile sind einige Kinder der Puhdys bei Bell, Book & Candle und Stamping Feet erfolgreich musikalisch tätig. Auch die ersten Enkel streben eine Musikerkarriere an.

2005 erschien das neue Studioalbum Alles hat seine Zeit. Am 6. November 2006 wurde das zweite Weihnachtsalbum Dezembernächte veröffentlicht, das wie schon seinerzeit Dezembertage nur über einen Sondervertriebsweg und nicht im normalen Plattenhandel erhältlich war. Das Album konnte bundesweit nur in allen T-Punkten und in den Filialen der Telekommunikationskette _dug erworben werden. Inzwischen kann man das Album auch im normalen Handel beziehen.

Im Juli 2006 nahmen die Puhdys am žEast Rock Classic auf dem Berliner Gendarmenmarkt teil. Sie spielten neben anderen Ostrockstars wie City, Karat, Dirk Michaelis, Werther Lohse und Ute Freudenberg ihre Titel in den ursprünglichen Versionen. Aufgrund vieler Nachfragen fanden 2007 weitere sechs Ostrock in Klassik-Konzerte “ diesmal mit Silly, Karat, Veronika Fischer, Werther Lohse und Ute Freudenberg “ in Hohenfelden, Schwarzenberg, Dresden, Hannover, Rammenau, Rostock und Berlin statt. Die Fortsetzung dieser Ostrock-Klassik-Konzerte gab es im Sommer 2008. Auβerdem gingen die Puhdys im Frühjahr 2008 erstmals auf žUnplugged-Tour durch einige Städte in Niedersachsen.



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