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About Eurovision Song Contest
Der Eurovision Song Contest (engl. Liederwettbewerb der Eurovision; kurz ESC), früher auch Concours Eurovision de la Chanson (franz.; bis 1966 Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne, kurz Grand Prix) ist ein internationaler Musikwettbewerb, der seit 1956 jährlich veranstaltet wird. Die Premiere war sehr stark von dem 1951 ins Leben gerufenen San-Remo-Festival beeinflusst. Grundsätzlich können alle Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion (EBU) teilnehmen, der auch einige Radio- und Fernsehstationen asiatischer und afrikanischer Staaten angehören. Jedes teilnehmende Land schickt ein Lied in das Rennen.
Der internationale Wettbewerb, seit 2004 bestehend aus Halbfinale und Finale, findet in der Regel im Land des Vorjahressiegers statt. Das Finale gliedert sich in zwei Teile, die rund zweistündige Präsentation der Finalisten, daran schlieβt sich “ nach einem zehn- bzw. fünfzehnminütigen Votingfenster mit Showprogramm “ die etwa einstündige Punktevergabe an.
Seit 2003 existiert mit dem Junior Eurovision Song Contest eine zweite jährlich stattfindende Variante des Wettbewerbs und seit 2007 auch der Eurovision dance contest.
Geschichte
Am ersten Wettbewerb 1956 in Lugano in der Schweiz nahmen nur sieben Länder “ darunter das Gastgeberland, Deutschland und Frankreich “ mit je zwei Beiträgen teil. In den folgenden Jahren hatten immer mehr Länder Interesse am Wettbewerb. Jugoslawien nahm als einziges sozialistisches Land regelmäβig am ESC teil. Seit 1990 können durch die Auflösung der Intervision und der gleichzeitigen EBU-Erweiterung auch die osteuropäischen Länder teilnehmen. Damit der Abend wegen der Vielzahl der Länder nicht zu sehr in die Länge gezogen wird, hatte die EBU, in der Anfangszeit, die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Dabei mussten die letztplatzierten Teilnehmer ein Jahr aussetzen, hatten aber dann automatisch die Berechtigung, am darauffolgenden Jahr teilzunehmen. Diese Regel wurde aber immer wieder leicht modifiziert.
1996 wurde beschlossen, dass die vier Mitglieder, die den gröβten Anteil des EBU-Etats tragen, automatisch für die Teilnahme qualifiziert sind. Der Grund für diese Regeländerung lag darin, dass der deutsche Beitrag 1996 bei einer internen Juryvorauswahl ausgeschieden war. Man befürchtete, die finanzstarken Mitgliedsländer würden auf Dauer der Veranstaltung fernbleiben. Seitdem sind Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich sowie Spanien gesetzt. Diese Ländergruppe wird deshalb auch als Groβe Vier bezeichnet. Ursprünglich galt diese Sonderregelung auch für Italien, doch die Italiener nehmen schon seit 1994 nicht mehr teil (dazwischen eine Teilnahme 1997).
Seit 2004 wird der internationale Wettbewerb in einer Qualifikations- und einer Finalrunde ausgetragen, die an zwei verschiedenen Abenden stattfindet. An der Vorrunde teilnehmen können alle aktiven Mitglieder der EBU. Für die Finalrunde sind, neben den vier Gesetzten, der Ausrichter sowie die neun Punktbesten des Vorjahres automatisch qualifiziert. Hinzu kommen die zehn bestplatzierten Lieder der Qualifizierungsrunde.
Deutschland ist das Land mit den meisten Beiträgen. Auch 1996, als man bisher zum einzigen Mal nicht teilnehmen konnte, reichte man für die damalige (bisher einmalige) EBU-interne Vorausscheidung einen Titel ein. Damit hat Deutschland als einziges Land für jedes Jahr ein Lied ins Rennen geschickt. Den Sieg konnte Deutschland bisher einmal erringen: Im Jahr 1982 gewann die Sängerin Nicole in Harrogate im Vereinigten Königreich den Wettbewerb mit dem Lied Ein biβchen Frieden, so dass der Wettbewerb 1983 in München stattfand. Deutschland erreichte ferner mehrmals den zweiten bzw. dritten Platz, musste sich jedoch auch fünf Mal mit den letzten Plätzen begnügen.
1957 fand der Songcontest erstmals auf deutschsprachigem Boden statt, nämlich im Groβen Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main, nachdem er seine Premiere 1956 in Lugano im italienischsprachigen Teil der Schweiz gefeiert hatte. Danach fand er bis dato lediglich zwei weitere Mal im deutschsprachigen Mitteleuropa statt: 1967 in der Wiener Hofburg (im Vorjahr hatte Udo Jürgens für Österreich mit Merci Chérie gewonnen) und 1983 in München. Ferner war der Grand Prix 1989 im französisch-schweizerischen Lausanne, nachdem die Schweiz mit Celine Dion und Ne partez pas sans moi gewann.
Erfolgreichstes Teilnehmerland ist Irland. Siebenmal konnte man bisher den Grand Prix gewinnen “ in den Jahren 1992 bis 1994 sogar in Folge. Auch der erfolgreichste Teilnehmer kommt aus Irland: Johnny Logan gewann zweimal als Sänger (1980 mit What's Another Year und 1987 mit Hold Me Now) sowie einmal als Komponist (1992: Why me).
Anlässlich des 50. Eurovision Song Contests im Jahr 2005 fand in Kiew erstmals auch eine Kunstausstellung unter dem Titel We, the people of Eurovision¦ statt.
Seit 2001 ist es bisher nur Ländern gelungen zu gewinnen, die noch nie zuvor einen Sieg davon tragen konnten. 2008 gab es erstmals in der Geschichte des Eurovisions-Festivals zwei Halbfinale. Damit sollten Punkte-Schiebereien unter verschiedenen Ländern vermieden werden (siehe Neuregelung ab 2008)
Der ESC 2008 fand am 24. Mai in der Arena der serbischen Hauptstadt Belgrad statt. Russland gewann mit dem Sänger Dima Bilan und dem Song Believe. Der ESC 2009 findet folglich am 16. Mai in Moskau statt.
Bezeichnung
In der deutschen Öffentlichkeit wird der Eurovision Song Contest häufig als Grand Prix bezeichnet. Dabei gab es nur acht Veranstaltungen, die offiziell Grand Prix hieβen “ zuletzt 1967. Auch der Name Grand Prix Eurovision de la Chanson ist in Deutschland gebräuchlich, obwohl diese Bezeichnung bei keiner Veranstaltung verwendet wurde. Fälschlicherweise ist auch vom Grand Prix d'Eurovision de la Chanson zu hören oder zu lesen.
Ebenso wird oft angenommen, dass die Bezeichnung Eurovision Song Contest eine moderne Neuerung sei. Allerdings trug bereits der fünfte Wettbewerb im Vereinigten Königreich im Jahr 1960 diesen englischen Namen. Insgesamt 32 der bisherigen 52 Veranstaltungen hieβen offiziell Eurovision Song Contest, darunter alle seit 1992. Auch in frankophonen Austragungsländern ist die Bezeichnung seit 1973 nicht Grand Prix, sondern entsprechend Concours Eurovision de la Chanson.
Bis 2003 hieβ die Auszeichnung, die der Sieger des Wettbewerbs erhielt, Grand Prix (zuletzt: Grand Prix of the 2003 Eurovision Song Contest). Seit 2004 ist der Begriff Grand Prix komplett aus dem Regelwerk verschwunden.
Kritik am Wertungssystem, Reformdiskussion und Neuregelung
Das Wertungssystem des Eurovision Song Contest wird bereits seit langem dafür kritisiert, dass die Punktevergabe zwischen bestimmten Ländern gegenseitigen Sympathiebekundungen näher zu sein scheint als einer Bewertung für die vorgetragenen Musiktitel.
Als Reaktion auf die Feststellung, dass sich beim Contest 2007 ausschlieβlich Teilnehmerländer aus Osteuropa für das Finale qualifiziert haben und die Teilnehmerländer aus Osteuropa beim Finale sämtliche ersten 16 Plätze belegten, ist “ insbesondere ausgelöst durch Rückzugsforderungen in Deutschland und der Schweiz “ eine Reformdiskussion in Gang gekommen.
Gegen alle Kritik spricht die Tatsache, dass auch zu Juryzeiten solche Tendenzen vorhanden waren. Die traditionelle Höchstwertung von Zypern an Griechenland (und umgekehrt), sowie der Skandinavische Block sorgten schon damals für Ärgernisse. Hinzu kamen politische Tendenzen, die beim Televoting nicht vorhanden sind. Griechenland vergab zu Juryzeiten nur ein einziges Mal Punkte an die Türkei (1997).
Ebenso sprechen Analysen der Wertungen gegen die Kritikerstimmen “ Serbien hätte 2007 auch ohne die Punkte des Ostens gesiegt. Auch die Punkte der Stand-by-Jury (Einsatz im Falle technischer Probleme) bestätigten den serbischen Sieg nach EBU-Angaben.
Anzumerken ist ebenfalls, dass das Juryvotum früher oft für Unmut und Zorn sorgte. Ein Beispiel dafür wäre das Jahr 1996, als die von den Fans favorisierte Gina G aus Groβbritannien auf dem achten Rang landete und letztlich die Irin Eimear Quinn gewann. Gina G stieg noch im selben Jahr in die US-Billboard-Charts ein, was für ESC-Titel eine Seltenheit ist.
Neuregelung ab 2008
Die verantwortliche Europäische Rundfunkunion (EBU) stellte am 2. Oktober 2007 ebenfalls aufgrund der zunehmenden Bedeutung dieser Sympathiepunkte Regeländerungen vor: Ab 2008 werden zwei getrennte Halbfinale veranstaltet, über deren Kandidaten-Zusammenstellungen per Los entschieden wird. Abgestimmt werden kann dann nur noch für die Länder, die in dem jeweiligen Semi-Finale gegen das eigene Land antreten, sodass der Anteil an Sympathiepunkten möglicherweise reduziert werden kann.
Ins Finale kommen neben dem Gastgeberland sowie den Vertretern der vier groβen EBU-Geldgeber “ Deutschland, Frankreich, Groβbritannien und Spanien “ aus jedem Semifinale die neun mit den meisten Punkten bewerteten Länder. Eine Jury bestimmt unter den verbleibenden Teilnehmern im jeweiligen Semifinale noch je einen weiteren Finalteilnehmer; somit wurde am 21. November 2007 die Teilnehmerzahl im Finale ab 2008 auf 25 erhöht.
Moderatoren
Der Wettbewerb 1956 war der bislang einzige, bei dem ein einzelner Mann durch den Abend führte. In den Folgejahren waren es immer Moderatorinnen, bis 1978 in Paris erstmals ein Mann und eine Frau gemeinsam Gastgeber waren. Diesem Beispiel folgte Israel 1979. Von 1980 bis 1987, 1993 und 1995 waren es dann wieder einzelne Damen; seit 1996 ist es endgültig zur Tradition geworden, dass es einen männlichen und einen weiblichen Gastgeber gibt. Ausnahme hierbei war der Contest 1999 in Jerusalem, als dem männlichen Moderator gleich zwei Damen zur Seite standen.
Gelegentlich haben auch ehemalige Wettbewerbsteilnehmer/innen durch den Abend geführt: 1976 Corry Brokken, 1979 Jardena Arasi, 1985 Lill Lindfors, 1986 Åse Kleveland, 1991 Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno, 1999 Dafna Dekel, 2003 Marie N und Renars Kaupers, 2006 Sakis Rouvas sowie 2008 Željko Joksimović, der 2004 als Interpret für Serbien-Montenegro, 2006 als Komponist für Bosnien und Herzegowina sowie 2008 ebenfalls als Komponist für Serbien am ESC teilnahm.
Internationale Erfolge
Der Eurovision Song Contest brachte im Laufe seiner mehrere Jahrzehnte umspannenden Geschichte zahlreiche Lieder hervor, die zu internationalen Erfolgen und bisweilen zu Evergreens wurden. Aus der Frühphase seien hier Italiens Beiträge Nel blu dipinto di blu (Volare) und Piove (Ciao ciao bambina) genannt, beide vorgetragen von Domenico Modugno in den Jahren 1958 und 1959. Auch wenn sie nicht zum Wettbewerbssieger gekürt wurden, erreichten sie danach doch zig-fache Millionenverkäufe weltweit und wurden von Showgröβen wie Paul Anka oder Dean Martin adaptiert.
Seine kommerzielle Hochphase erlebte der Grand Prix ab Mitte der Sechziger bis in die späten Siebziger Jahre. Puppet on a string avancierte 1967 für Sängerin Sandie Shaw zum weltweiten Radio- und Hitparadenerfolg und wurde in Werbespots (z.B. Kunert Feinstrumpfhosen) oder auf Modenschauen jener Zeit als Untermalung eingesetzt. Seine simple Eingängigkeit und der unmittelbare Wiedererkennungswert machten den Titel auf der Stelle zum Evergreen. Aus demselben Jahrgang eroberte der Luxemburger Beitrag von Vicky (Vicky Leandros) L'amour est bleu in einer Instrumental-Version von Paul Mauriat Platz 1 der US-Billboard-Charts. 1972 gewann Vicky Leandros mit Après toi den Wettbewerb und verkaufte von der Single in mehreren Sprachversionen (u.a. Dann kamst Du, Come what may) weltweit über 5,5 Millionen Exemplare. ABBA's Waterloo übertraf diese Marke 1974 und verkaufte sich rund 6 Millionen mal. Übertrumpft wurden die vier Schweden 1976 von der britischen Gruppe Brotherhood Of Man, deren Schlagerpop Save your kisses for me es auf 6,5 Millionen weltweit abgesetzte Tonträger brachte. Als Beispiele weiterer internationaler Tophits seien noch erwähnt: Congratulations von Cliff Richard (GB, 1968), All kinds of everything von Dana (Irland, 1970), Beg, steal or borrow von den New Seekers (GB, 1972), Eres tú von Mocedades (Spanien, 1973), Si von Gigliola Cinquetti (Italien, 1974), Dschinghis Khan von Dschinghis Khan (D, 1979), What's another year von Johnny Logan (Irland 1980), Ein biβchen Frieden von Nicole (D, 1982), Gente di mare von Umberto Tozzi/Raff (Italien 1987), Insieme 1992 von Toto Cutugno (Italien 1990), Diva von Dana International (Israel 1998) und Fly On The Wings Of Love von den Olsen Brothers (Dänemark 2000).
Der ESC machte im Laufe der Jahre einige Interpreten zu internationalen Stars, allen voran die bereits genannte schwedische Popgruppe ABBA, die 1974 mit dem Song Waterloo den Wettbewerb gewann. Auch die franko-kanadische Sängerin Céline Dion wurde durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 1988, bei dem sie für die Schweiz startete und mit Ne partez pas sans moi siegte, in Europa bekannt. Die Belgierin Lara Fabian (später durch I will love again zu Charts-Ehren gelangt) tat beim Grand Prix für Luxemburg ihren ersten internationalen Schritt, und schlieβlich die Polin Edyta Górniak. Ebenfalls durch den ESC zu Weltruhm gelangt, ist die irische Folkloregruppe Riverdance, welche 1994 als Pausenfüller auftrat.
Am häufigsten war die Schweizer Musikgruppe Peter, Sue & Marc dabei, welche ihr Heimatland viermal vertrat (1971, 1976, 1979 und 1981), jedes Mal in einer anderen Sprache.
Die Teilnahme eines bereits international bekannten Interpreten ist hingegen kein Garant dafür, dass dessen Titel den Wettbewerb auch gewinnt. So erreichte Cliff Richard als prominentestes Beispiel mit Congratulations 1968 nur den zweiten, 1973 mit Power to All Our Friends den dritten Platz, obwohl diese anschlieβend in den Verkaufshitparaden höher platziert waren, als die jeweiligen Eurovisionsgewinner. Auch das international erfolgreiche russische Duo t.A.T.u. konnte beim Eurovision Song Contest 2003 mit Ne wer, ne bojsja, ne prosi nicht gewinnen und belegte nur den dritten Platz. Ebenso wenig erreichten beispielsweise italienische Top Acts wie Ricchi e poveri und Baccara (beide 1978), Matia Bazar (1979), Alan Sorrenti (1980), Alice und Franco Battiato (1984) oder Al Bano und Romina Power (1976 und 1985) das Siegertreppchen, obwohl in den frühen 1980ern durch viele Länder Europas eine Italo-Pop-Welle schwappte. Auch die erfolgreiche Band Vanilla Ninja kam 2005 nicht über den Rang 8 (für die Schweiz) hinaus. Kate Ryan scheiterte 2006 bereits im Halbfinale, ebenso DJ Bobo 2007.
Congratulations
Am 22. Oktober 2005 fand in Kopenhagen eine Jubiläumsshow mit dem Titel Congratulations (englisch für: Herzlichen Glückwunsch!) statt. Damit wurde das 50-jährige Jubiläum des Eurovision Song Contests gefeiert. Das Ziel der Show war es das beste Lied des Grand Prix, unter allen Titeln, die jemals teilgenommen haben zu ermitteln. Auf der offiziellen Internetseite eurovision.tv konnte jeder seine Stimme für seinen Lieblingstitel des ESC abgeben. Die 10 Lieder mit den meisten Stimmen kamen ins Semifinale. Zusätzlich wählte eine Jury der Europäischen Rundfunkunion vier weitere Titel ins Semifinale. Im Semifinale wurden per Telefonvoting die 5 besten Lieder ermittelt. Im zweiten Durchgang (also dem Finale) wurde durch ein weiteres Telefonvoting die Platzierung dieser fünf Lieder festgelegt.
Moderiert wurde die Show von der britischen ESC-Siegerin Katrina Leskanich (von Katrina & The Waves, ESC-Sieg 1997 mit Love Shine A Light) und dem lettischen Eurovison Song Contest-Drittplatzierten Renars Kaupers (von Brainstorm, ESC-Teilnahme 2000 mit My Star). Die Sendung wurde in Deutschland vom WDR und vom SWR, in Österreich von ORF 2, und in der Schweiz von SF 1 übertragen.
Sieger war der Gewinner von 1974; ABBA mit Waterloo.
Teilnahmeregeln
* Das Lied darf nicht länger als 3:00 Minuten dauern.
* Die Interpreten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
* Jeder Interpret darf in einem Jahr nur für ein Land antreten.
* Es dürfen nicht mehr als sechs Personen auf der Bühne mitwirken.
* Das Lied muss live gesungen werden.
* Lied oder Auftritt dürfen keine politische Botschaft enthalten oder dem Wettbewerbsimage schaden.
* Beim Auftritt dürfen keine Tiere mitwirken.
* Die Lieder dürfen frühestens am 1. Oktober des Vorjahres veröffentlicht werden (diese Regel wurde 2003 eingeführt, nachdem immer mehr Titel als Downloads im Internet auftauchten).
* Es muss sich um einen Originalsong handeln, darf also keine Coverversion eines älteren Liedes sein.
* Die Instrumental-Musik wird als Playback eingespielt. Zum letzten Mal wurde den Interpreten 1998 die Möglichkeit geboten, sich durch ein Orchester live begleiten zu lassen.
* Zeitweise wurde eine Sprachregelung eingeführt: Jeder Interpret musste in seiner Landessprache singen. Die Regel galt von 1966 bis 1972 und von 1977 bis 1998, seit 1999 ist den Interpreten die Sprache, in der ihr Beitrag gesungen wird, wieder freigestellt.
* Alle Teilnehmerländer, die in einem Halbfinale antreten, dürfen auch für dieses mitabstimmen. Die für das Finale gesetzten Groβen Vier und das Gastgeberland dürfen nach Losentscheid für ein Halbfinale mitabstimmen. Im Finale stimmen alle Teilnehmerländer ab, auch wenn ihre Musiker im Halbfinale ausgeschieden sind.
* Welcher Qualifikant welche reservierte Startposition im Finale einnimmt, ermitteln die Moderatoren des Halbfinales per Losverfahren.
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