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Oliver Pocher tickets

Oliver Pocher

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Über Oliver Pocher

Oliver Pocher (* 18. Februar 1978 in Hannover) ist ein deutscher Comedian, Entertainer und Schauspieler.

Herkunft und Berufsausbildung

Pocher wuchs als Sohn von Gerhard und Jutta Pocher in Hannover auf. Während seiner Kindheit gehörte er ebenso wie seine Eltern den Zeugen Jehovas an und beteiligte sich auch an deren Missionstätigkeit. Heute hat er im Gegensatz zu seinen Eltern nichts mehr mit der Organisation zu tun, weil er "mit den Regeln nicht einverstanden war".

Nach seiner Schulzeit begann Pocher eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Signal Iduna Bauspar AG, die er erfolgreich abschloss. Eine umlaufende Behauptung, nach der Pocher Waldorfschüler gewesen sei, wurde von seinem Management dementiert. Während seiner Lehrzeit arbeitete er in nebenberuflicher Tätigkeit bei mehreren Radiosendern und als DJ in Clubs und auf Familienfesten. Auβerdem trat er in der Comedian-Gruppierung Holla-Bolla und schlieβlich als Warm-Upper bei Birte Karalus auf. Nachdem Pocher seine Ausbildung beendet hatte, arbeitete er noch für die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt AG (heute: Swiss Life) sowie für die HDI Lebensversicherung AG.

Fernsehen

Pocher wurde am 29. September 1999 während einer Fernsehsendung von Hans Meiser von dem Musiksender Viva für eine einwöchige Gastmoderation der Fernsehsendung Interaktiv ausgewählt. Später wurde er fest angestellt und moderierte die Sendungen Chart Surfer, Was geht ab, Planet Viva und zuletzt 2002 seine eigene Sendung Alles Pocher, ¦ oder was?. Ab dem 25. Mai 2002 spielte er auβerdem den Fred in der ARD-Fernsehserie Sternenfänger.

In der Zeit von Januar 2003 bis zum 13. April 2006 moderierte er die Sendung Rent a Pocher auf ProSieben. Weiter gründete er zusammen mit Brainpool im September 2003 die Pocher TV GmbH, die seither für seine Vermarktung zuständig ist und an der er neben der Raab TV Produktions GmbH ein Drittel der Anteile hält.

Am 6. Oktober 2005 gewann Pocher den Musikpreis Comet in der Kategorie Live-Comedy. Auβerdem wurde er im selben Jahr im Rahmen von Rent a Pocher zum Teamchef der Fuβballnationalmannschaft von Sansibar ernannt. Oliver Pocher war offizieller WM-Botschafter der Stadt Hannover. Einer breiten Bevölkerung wurde er im selben Jahr durch seine Werbespots für MediaMarkt 2006 bekannt. Er trat auβerdem im Quatsch Comedy Club auf.

Vom 3. April 2006 bis zum Beginn der Fuβball-WM moderierte Pocher die Sendung Pochers WM-Countdown bei ProSieben. Am 28. April erschien Pochers erste Single Schwarz und Weiβ, ein Fan-Lied zur Fuβball-Weltmeisterschaft. Schwarz und Weiβ ist die deutsche Version der Frameless-Single Black & White.

Am 26. Juli erhielt Pocher eine Rolle in der Verfilmung des Hörspiels Hui Buh. Er spielt dort den jungen, einfältigen Geist eines Fahrstuhlführers aus dem frühen 20. Jahrhundert. In der Verfilmung des Romans žVollidiot von Tommy Jaud spielt Pocher 2007 mit der Figur des Simon Peters seine erste Hauptrolle.

2007 wechselte er von seinem ursprünglichen Haussender ProSieben zur ARD. Dort präsentierte vom 25. Oktober 2007 bis zum April 2009 mit Harald Schmidt die gemeinsame Late-Night-Show Schmidt & Pocher im Ersten.

Ab dem 2. Oktober 2009 präsentiert er seine eigene Late Night Show bei Sat.1. Sie trägt den Titel "Die Oliver Pocher Show".

In "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" von ActionConept/RTL spielt er in der Pilotfolge "Auf Leben und Flucht" (2009) ( 200. Folge ) einen Verschwörungstheoretiker.

Sonstiges

* Pocher ist bekennender Nichtwähler und ruft öffentlich dazu auf, es ihm gleich zu tun.
* Derzeit mit Alessandra Meyer-Wölden, (bekannt als Sandy) liiert, welche ein Kind von ihm erwartet.
* Pocher ist Fan des Fuβballvereins Hannover 96.
* 2008 veröffentlicht er seine dritte Single Bringt ihn heim. Sie ist der Fuβball EM-Song 2008. Das Original stammt von Baschis Nummer-Eins-Hit (Schweiz) Bring en hei.
* Am 30. Mai 2008 beantwortete er bei Wer wird Millionär? als erster Kandidat im Prominenten-Special die 1-Million-Euro-Frage richtig, nachdem er zugesagt hatte, 100.000 Euro aus eigener Tasche zu spenden, falls er die Millionen-Frage falsch beantworten sollte. Die 1-Million-Euro spendet er an die žPer Mertesacker Stiftung und an die žMcDonalds Kinderhilfe.

Skandale

Pocher sorgte im Juli 2005 für einen Skandal, als er in der ZDF-Show Gottschalk & Friends Pop-Diva Mariah Carey beleidigte und versehentlich mit Wasser bespuckte. Dafür wurde er von einigen Zeitungen und dem Sender scharf kritisiert. Gottschalk selbst blieb jedoch sehr gelassen und kommentierte: žNatürlich möchte ich nicht, dass man sich bei mir auf Kosten anderer amüsiert und nach der Sendung die Leichen vom Feld getragen werden. Wenn man Pocher einlädt, weiβ man aber vorher, dass dann der Ton ein anderer ist als bei Biolek.

Nachdem Pocher während der Wetten, dass..?-Sendung am 22. Januar 2005 einer Zuschauerin eine Schönheitsoperation empfohlen hatte, wurde er von dieser auf Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 € verklagt. Trotz einer telefonischen Entschuldigung, die er später in einer seiner Sendungen auch öffentlich wiederholte, konnte er den Konflikt nicht auβergerichtlich beilegen. Am 11. Januar 2006 wurde Pocher schlieβlich vom Landgericht Hannover zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 6.000 € verurteilt. Die zuständige Richterin bezeichnete Pochers Scherz (žDu siehst ganz schön alt aus für dein Alter) als eine žerheblich herabsetzende Äuβerung.

Pocher setzte die öffentliche Beleidigung im Januar 2008 in der Fernsehsendung Johannes B. Kerner fort, indem er abermals über das Aussehen der Frau lästerte und sich über das Urteil lustig machte. Dafür wurde erneut eine Klage gegen den Entertainer eingereicht. Der Anwalt des Opfers erklärte, die Frau fühle sich gedemütigt und werde in ihrer Funktion als Mitarbeiterin im Auβendienst immer wieder darauf angesprochen. Pocher gab dazu zunächst keine Stellungnahme ab.

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