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Wolf Maahn tickets

Wolf Maahn

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Über Wolf Maahn

Wolf Maahn (* 25. März 1955 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und Songwriter.

Maahn feierte in den 80er Jahren mit "Fieber" und "Rosen im Asphalt" und in den 90er Jahren mit "Direkt ins Blut (Un)plugged" seine gröβten Erfolge.

Leben und Werk [Bearbeiten]

Die ersten musikalischen Gehversuche unternahm Maahn bereits im Alter von neun Jahren, als er in seinem Münchner Kinderzimmer eigene Lieder schreibt. Zwei Jahre später besuchte er im Zirkus Krone die Beatles.

Mit Freunden (unter anderem Helmut Zerlett) und seinem Bruder Hans gründete Maahn die Gruppe "Food Band", deren zunächst unveröffentlichtes Lied "Send me up to Mona" im Sendegebiet des WDR bekannt wurde und 1979 als Single erschien. Bis 1981 veröffentlichte die Foodband drei Alben in englischer Sprache.

Im Februar 1982 veröffentlichte Wolf Maahn seine erste Solo-Single, eine Interpretation des Klassikers "Sag mir wo die Blumen sind". Im September des gleichen Jahres kam sein Solo-Debutalbum "Deserteure" auf den Markt. Auch seine Begleitband mit ehemaligen Food Band-Mitgliedern nannte er "die Deserteure". im gleichen Jahr waren Maahn und die Deserteure die Vorgruppe von Roxy Music während ihrer Deutschlandtournee. Zwischendurch veröffentlichte Maahn unter dem Pseudonym Neue Heimat zusammen mit anderen Musikern eine Punk-Version des Heintje-Klassikers "Ich bau dir ein Schloβ".

1983 unternahm Maahn seine erste Tournee als Hauptkünstler und veröffentlicht das Album "Bisse und Küsse". 1984 spielte er mit seiner Band im Vorprogramm von Bob Dylan.

1985 bekam Wolf Maahn als erster deutscher Musiker die Einladung zur "WDR Rockpalastnacht". Die Liveshow in der Essener Grugahalle wurde in 15 europäische Länder übertragen und brachte Maahn den endgültigen Durchbruch. Sein Album "Irgendwo in Deutschland", welches bereits Ende 1984 erschienen war und mit dessen erster Single "Fieber" er bereits einen Hit gehabt hatte, hielt sich neun Monate in den Top 75 der deutschen LP-Hitparade. 1986 folgte das Hit Album "Kleine Helden" mit den Hits "Ich wart auf Dich" und "Karussell". 1987 erhielt der Videoclip der Hit-Single "Karussell" den World Music Video Award.

1992 war die Single "Total verliebt in Dich" die erfolgreichste deutsche Rockballade des Jahres. 1993 veröffentlichte Wolf Maahn das erste Unplugged-Album eines deutschen Künstlers.

Maahn setzte sich in seinen Texten und mit seinen Auftritten auch gesellschaftspolitisch ein. So nahm er 1985 an dem Projekt Band für Afrika teil und protestierte 1986 mit einer eigenen Single gegen die Katastrophe von Tschernobyl.1996 war Maahn Initiator von "ROCK FOR BOSNlA", einem Open Air-Konzert zugunsten von WARCHILD. Im Jahr 2000 unterstützte er den Wahlkampf der nordrhein-westfälischen SPD und ihres Spitzenkandidaten Wolfgang Clement mit dem Lied žNRW - volle Kraft voraus!

Für die Tatort-Reihe steuerte Maahn 1992 ("Der Mörder und der Prinz") ein eigenes Lied bei, nachdem er bereits 1987 für den Schimanski-Film "Zabou" Musik geschrieben hatte. Auch für die ARD-Serie "Leo und Charlotte" schrieb er das Titellied ("100 000 Meilen") und die szenische Musik.

Darüber hinaus machte sich Wolf Maahn auch als Produzent einen Namen. Er arbeitete mit Wolfgang Niedecken an dessem ersten Soloalbum "Schlagzeiten". Auch für Klaus Lage produzierte Maahn. Lages Alben "Schweiβperlen" und "Amtlich" wurden von Maahn betreut. Lages Lied "Monopoli" stammt aus der Feder von Wolf Maahn.

Drei seiner ehemaligen Mitstreiter, Jürgen Zöller, Werner Kopal und Helmut Krumminga, sind inzwischen Mitglieder bei BAP. Maahns Bruder Hans ist ein Bassist, der unter dem Namen Hans Bäär unter anderem bei Hoelderlin und in der Band von Gianna Nannini spielte.

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